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Der Weg zur perfekten Fahrzeugeinrichtung – Teil 3

Die Montage – vom Kleintransporter bis zur mobilen Rettungsleitstelle

Als Friedrich Beißwenger ALUCA vor 25 Jahren gegründet hat, kamen die ersten Kunden noch persönlich bei uns vorgefahren. Das ist heute die Ausnahme, weil wir längst Kunden aus ganz Deutschland und dem Ausland haben. Rund 95 Prozent unserer Einrichtungen versenden wir deshalb an unsere Partnerfirmen, die sie dann in den Kundenfahrzeugen installieren.

Schubladenauszüge werden genietet

Alle benötigten Teile werden also vorab in der Zentrale in Rosengarten kommissioniert und montiert. Beim Zusammenbau der einzelnen kundenspezifischen Module brauchen unsere Monteure viel Fingerspitzengefühl, damit alles präzise passt. Dabei unterstützt sie der sogenannte Montage-Viewer: Diese Software bildet die Schnittstelle zwischen dem 3D-Produktkonfigurator, mit dem wir die Einrichtung geplant haben, und der finalen Montage. Statt wie früher auf 2D-Papierplänen zeigt der Montage-Viewer die Module als frei dreh- und zoombare 3D-Modelle.

Im 3D Montageviewer können die Mitarbeiter die Einrichtung drehen und heranzoomen.

Trotzdem ist natürlich echtes Handwerk gefragt: Als erstes verschrauben unsere Monteure die Tragrahmen mit den Zwischenelementen, also Fachböden, Quertraversen und so weiter. Sobald das Regalsystem steht, werden je nach Kundenwunsch die weiteren Applikationen montiert. Ganz zum Schluss sind die Seitenwände, Schlauchhalter, Zurrschienen, Schubladen, Auszüge etc. an der Reihe.

Nach der Montage wird die Einrichtung auf Transportrollen abgestellt und zur Endkommissionierung, Qualitätskontrolle und Abnahme weitergebracht.

Damit jeder Griff sitzt, wenn’s brennt

Ein Schwerlastboden bei der Arbeit in einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.

Weil wir bei ALUCA auch Spezialfahrzeuge ausrüsten, haben wir oft ganz besondere Aufträge für unsere Monteure. Zum Beispiel bei der Ausstattung für Rettungsfahrzeuge – von der Wasserrettung bis hin zur mobilen Feuerwehr-Leitzentrale, die in einem umgebauten Linienbus zum Einsatz fährt. Solche Fahrzeuge müssen natürlich speziell eingerichtet sein, zum Beispiel mit autarker Stromversorgung, Signalanlagen, modernen Kommunikationsmitteln, Schwerlast-Bodenauszügen sowie tonnenweise Werkzeug und Material für jeden Einsatzzweck. Da es dabei oft auf jede Sekunde ankommt, muss alles seinen genauen Platz haben.

Der Stromerzeuger kann flexibel gesichert werden.

Auch ein Klappfahrrad findet auf der seitlichen Halterung Platz.

Solche Spezialfahrzeuge rüsten wir häufig mit einer Kombination aus vormontierten ALUCA-Systemen und Sonderanfertigungen vor Ort aus. Den oben genannten Feuerwehr-Bus haben zum Beispiel unsere Experten in der Braunschweiger ALUCA-Niederlassung komplett ausgestattet – eine genauso herausfordernde wie spannende Aufgabe!

Der rechte Materialauszug beinhaltet weiteres notwendiges Equipment für den Einsatz.

In monatelanger Arbeit entstand dieser Katastrophenschutzbus.

Auch der Einbau und Anschluss der Steuerungskomponenten gehört dazu.

Da muss alles sitzen.

Die Kommunikationszentrale mit Telefon und Funkgerät.

Für die Mannschaft wurden Gruppenarbeitsplätze geschaffen.

Im letzten Teil unserer Einrichtungsserie geht’s an die Endabnahme, Qualitätskontrolle und Wartung.

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Kategorien: Hinter den Kulissen